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LIMIT 2008 - Das Kampfkunstfestival



Das erste LIMIT Kampfkunstfestival: Ein voller Erfolg!
Programm und Partner: Link
Bilder LIMIT 2008: 1. Teil / 2. Teil / 3. Teil
Tameshiwari-Videos auf Youtube: Link
Rückblick LIMIT 2008
Tameshiwari ist faszinierend. Mit einem Schlag gilt es ein selbst gewähltes Hindernis zu zerbrechen. Dies kann ein einfaches Tannenholzbrett sein oder ein grosser Stapel Ziegelsteine. Der Kampfkünstler wählt seine Herausforderung selber, muss sein Können einschätzen.
Er setzt sich ein LIMIT, das er gerade noch knacken kann. Dann bereitet er sich vor, voll konzentriert, lässt sich von nichts ablenken. Der Fokus gilt alleine dem Hindernis. In seinem Kopf läuft immer wieder der gleiche Film ab: Er führt die Technik aus und schlägt durch das Hindernis hindurch, bricht es in mehrere Teile. Dann ist es soweit: Er holt aus und mit voller Wucht trifft seine Faust das Brett und gleitet hindurch – oder nicht.

Für DO ist das Tameshiwari ein wichtiges Element im Karate-Unterricht und wird für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler eingesetzt. Die gesetzte Grenze kann nur mit absolutem Wille überschritten werden. Der Sieg ist nicht vorprogrammiert, der Ausgang jedes Bruchtests ist ungewiss. Der Brechende stellt sich immer wieder seinem stärksten Gegner: Sich selbst.

Die Faszination Bruchtest infiziert aber nicht nur Kampfkünstler. Genauso spannend ist es, einem Bruchtest zuzusehen. Als die Turnhalle fast aus allen Nähten zu platzen drohte, weil immer mehr Zuschauer das jährliche Tameshiwari begleiten wollten, war für DO klar, dass man mit dem Tameshiwari ein breites Publikum ansprechen kann. Die Idee eines grossen, öffentlichen Anlasses rund ums Thema Tameshiwari war geboren.
Vor vier Monaten begannen die Detailplanungen und schnell war auch ein Name für diesen Anlass gefunden: LIMIT -  Das Kampfkunstfestival. Mit dem Vorsatz, Teilnehmern und Zuschauern Unterhaltung über das LIMIT zu bieten, ging das Projektteam von DO daran im Wettinger tägi ein Festival der Extraklasse zu organisieren.

Am Samstag, 18. Oktober trafen sich über 100 Kampfkünstler um ihr Können im Bruchtest unter Beweis zu stellen. Mehr als 500 Ziegel und Bretter flogen an diesem Abend in Stücke. Über 50 Mädchen und Jungen, Frauen und Männern zwischen 8 und 60 Jahren nahmen zum ersten Mal teil. Mit viel Enthusiasmus nahmen sie sich Grosses vor und fast allen gelangen ihre ersten Bruchtests. „Ich war vor dem Bruchtest sehr aufgeregt“, berichtet ein zehnjähriger Junge, „doch als ich das Brett zerschlagen hatte, fühlte ich mich super gut.“ Strahlend und voller Stolz hält er die Bruchreste seines Brettes hoch.

Den 400 Zuschauern bot das LIMIT Kampfkunstfestival mehr als das strahlende Lächeln der erfolgreichen Bruchtest-Teilnehmer. Vier spannende Kampfkunstdemos von Karate über Taekwondo und Ju Jitsu bis zur Waffenkunst Kobudo sorgten für Abwechslung zwischen den Bruchtests und lieferten Einblicke in die spannende Welt der Kampfkünste. Mit viel Enthusiasmus und Freude hatten die Kampfkünstler ihre Shows vorbereitet und boten spannende Kämpfe, heisse Kicks und unterhaltsame Partnerübungen. Die Akwaba Dancers verzauberten das Publikum mit ihren schwungvollen und fantasiereichen Tanzchoreographien.

Als die Profis auf die Bühne traten, kehrte sofort Ruhe in der Halle ein. Mit atemberaubenden Bruchtests sorgten sie für ein wahres Spektakel. In einem komplizierten Mehrfachbruchtest wurden innert einer halben Minute über 20 Bretter zerbrochen. Sogar Betonplatten, die auf einem Kampfkünstler lagen, wurden mit dem Hammer zertrümmert und Holzlatten wurden am Körper vom Cheftrainer von DO, Senpai Malibu Forrer, mit voller Wucht gebrochen. Diese eindrucksvolle Demonstration wurde dann auch mit einem lauten Applaus des Publikums belohnt.

Für eine kleine Sensation sorgte schliesslich Mahara McKay, die Miss Schweiz aus dem Jahre 2000, welche vor Publikum ihren allerersten Bruchtest versuchte. Sie hatte sich in der Vorbereitung noch eine leichte Zerrung des Oberschenkels geholt. Trotz dieser leichten Beeinträchtigung zerschlug sie ihre beiden Ziegeln souverän. „Ich war wirklich total nervös, als ich vor den Ziegeln stand. Nach dem Bruchtest fühlst du dich aber super gut“, sagte sie mit einem Lächeln.

Für die Organisatoren war es ein sehr gelungener Abend. Es gab keine einzige Verletzung, der aufgebotene Arzt konnte unverrichteter Dinge wieder abreisen. James Kong verwöhnte mit seinen asiatischen Spezialitäten die Zuschauer und Teilnehmer. Für Judith Landes und Barbara Peter vom Benefiz-Partner ELPOS Schweiz steht fest: „Das LIMIT Kampfkunstfestival war auch für uns ein grossartiger Anlass. Wir freuen uns riesig über den Benefiz-Erlös – mit einem solchen Betrag hätten wir niemals gerechnet.“ 2079 Franken konnten ELPOS am Ende des Abends übergeben werden.

Für Marcel Frey, Geschäftsleiter der DO GmbH, ist klar: „Ein solcher Anlass ist bisher noch nie durchgeführt worden. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.“ Wann das nächste LIMIT ansteht, steht noch nicht fest. Dass es in irgendeiner Art und Weise aber ein Nachfolgeanlass geben wird, ist so klar, wie das Strahlen der erfolgreichen Bruchtest-Teilnehmer.